Das Sakrament der Weihe

Aus dem Kreis der Jünger hat Jesus zwölf ausgewählt und ihnen besondere Aufgaben übertragen. Diese 12 Apostel haben an vielen Orten die Botschaft vom Reich Gottes verkündet und die Menschen zur Umkehr gerufen, sie getauft und ihnen die Sünden nachgelassen.

Das Weihesakrament umfasst drei selbständige Weihestufen:
Diakonat (Diakonatsweihe): der Diakon hilft im Aufbau der brüderlichen Gemeinde.
Das Presbyterat (Priesterweihe): der Priester ist der verantwortliche Mitarbeiter des Bischofs und leitet meist eine Pfarrei.
Das Episkopat (Bischofsweihe): der Bischof hat die Fülle des apostolischen Auftrags und Priesterdienstes inne und führt in der Regel ein Bistum.

Zum Dienst als Bischof, Priester und Diakon werden getaufte Männer bestellt und ermächtigt im Sakrament der Weihe (Ordination). Dieses Sakrament wird während der heiligen Messe gespendet. Sein Kern ist die Handauflegung und ein Weihegebet des Bischofs. Dazu kommen eine öffentliche Befragung nach der Bereitschaft zum Dienst, das gemeinsame Beten der Litanei und ausdeutende Zeichen.

Das Sakrament der Weihe in der Pfarrei

Am 24. Juni 2012 wurde Wolfgang Schnabel aus der Pfarrei Mariae Himmelfahrt im Dom zu Augsburg durch den damaligen Bischof Konrad Zdarsa zum Priester geweiht. Am 1. Juli 2012 feierte er in seiner Heimatpfarrei das Fest der Primiz.